Als angehende Freiberuflerin mit Künstlerischer Ader, stellt sich mir die Frage, ob ich eine Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse anstreben sollte…
Was ist eigentliche Die Künstlersozialkasse??
Die KSK ist keine Versicherung, sondern eine Einrichtung der Deutschen Rentenversicherungsanstalt. Man kann in der KSK Mitglied werden wenn man im Bereich Kunst, Design und/oder Publizistik arbeitet und nicht mehr als einen Angestellten hat.
Die KSK übernimmt dabei wie ein Arbeitgeber, die Hälfte der Renten und Krankenkassen Beiträge, was eine Deutliche Entlastung sein kann, gerade zu Beginn der Selbständigen Tätigkeit.
Wer als Künstler in der KSK ist muß in die Rentenkasse einzahlen, ob er will oder nicht, es seie denn, man erweitert seine Tätigkeit in nicht geringfügigen Maße auf eine nicht künstlerische Tätigkeit. Dann jedoch verliert man den Anspruch auf den Krankenkassenzuschuss. Der Anspruch auf den Rentenzuschuss bleibt jedoch bestehen, solange man wenigstens 50% künstlerische Tätigkeit aufweist.
In erster Linie ist die KSK auf Einzelunternehmer ausgelegt, kann aber auch für rein künstlerische GbR interessant sein.
Wie bei allen öffentlichen Einrichtungen, gibt es auch bei der KSK noch weitere Haken: Dadurch das sich Krankenkassen und Rentenbeiträge an dem Einkommen orientieren, kann bei entsprechendem Verdienst der Beitrag teuer werden, wenn man ehrlich sein Einkommen angibt. Da kann eine Private Versicherung günstiger sein.
Doch einmal in der KSK kommt man nicht mehr nachträglich raus, es seie denn wie oben gesagt man erweitert sein Geschäft stark in einen nicht künstlerischen Bereich, oder aber man stellt mehr als eine Person ein.
Wann lohnt es sich?
Lohnenswert ist die KSK unter einem Jahreseinkommen von 25000 EURO, darüber ist es die Frage, ob es sich wirklich lohnt, da die Beiträge doch recht hoch werden. Andererseits muß man sich überlegen, das man regulär abgesichert ist, auch mit der Rente, die sich viele Selbständige gerne sparen. Selbstverständlich gibt es günstigere Versicherungsmethoden als die Deutsche Rentenversicherung, aber seien wir mal ehrlich, wer kümmert sich zu Beginn der eignen Selbständigkeit darum, wenn das Geld knapp ist? So gut wie keiner, ich auch nicht. Da ist ein wenig Zwang eigentlich nicht verkehrt. Immerhin geht man damit sicher einmal ein wenig Rente zu bekommen, selbst, wenn man sonst nicht weiter vorsorgt, weil man immer denkt später ist auch noch Zeit….
Ich werde mir mal einen Antrag zuschicken lassen



Versicherung…
Ich finde die Berichte hier doch recht informativ und recht aufschlussreich. Wirklich Vernuenftiges dazu zu finden – hatte mir deswegen schon die Finger heiss gegoogelt – ist echt nicht einfach. BING hatte mir aber dazu diese Seite ausgeworfen und ich …
Trackback von Versicherung — 31. März 2010 @ 15:10